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Mariensäule

Sie bildet die Dominante des Platzes der Tschechoslowakischen Armee (náměstí Československé armády). Die Säule wurde in den Jahren 1723 - 1727 errichtet und ist ein bedeutendes Werk des Bildhauers Matthias Bernhard Braun und seiner Bildhauerwerkstatt.

Wie wir wissen, war M. B. Braun sehr bekannt, nicht zuletzt aufgrund seiner Arbeit an der Ausgestaltung des Schlosses Kuks des Grafen Sporck, die ihn auch nach Jaroměř führte, wo er sich im Jahre 1719 mit Maria Elisabeth Miselius, der Tochter eines hiesigen Bürgers, vermählte.

Die Bürger der Stadt Jaroměř nutzten das Verhältnis Brauns zu ihrer Stadt und gaben bei ihm im Jahre 1721 die Statue zur Ehrung der unbeleckten Empfängnis der Jungfrau Maria - Immaculata - in Auftrag. Die Kosten in Höhe von 1321 Gulden wurden überwiegend aus Spenden der Bürger finanziert. Braun selbst stellte für sich weniger in Rechnung, als es üblich war. Der Meister des Steins schuf die Komposition der Säule, die Skizze und die Modelle, die dann direkt Jaroměř von seinen Mitarbeitern Johann und Gregor Thény in Stein ausgeführt wurden.

Der Bau der Säule begann im Jahre 1723, wobei er bereits im nachfolgenden Jahr beinahe fertig war. Anschließend wurde sie mit weißer Farbe und Leinöl gestrichen, teilweise vergoldet und mit einem schmiedeeisernen Geländer versehen. Die Einweihung fand im Jahre 1727 statt.

Die Säule zeichnet sich durch einen reichen bildhauerischen Schmuck aus, dessen Originalwerke in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts durch getreue Kopien ersetzt wurden. Die Originale sind nunmehr in der Bastion Nr. 1 in der Festung Josefov zu sehen.

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